
K.Beauty. Koreanische Schönheit, Geschichte eines Phänomens
- Musée National des Arts Asiatiques Guimet, Paris
18 März - 6 Juli 2026
Ab15,00 €

Die Ausstellung Silla: Gold und die heiligen Königsschätze Koreas: 57 v. Chr. - 935 im Musée national des arts asiatiques - Guimet bietet eine seltene und prachtvolle Reise in eine der einflussreichsten Zivilisationen Ostasiens. Zum ersten Mal in Europa rekonstruiert diese Schau den fast tausendjährigen Werdegang des Silla-Königreichs – ein Reich, in dem politische Macht, spirituelle Tiefe und künstlerische Raffinesse zu einer einzigartigen kulturellen Identität verschmolzen. Die in fünf Themenbereiche gegliederte Kuration führt von den mythischen Ursprüngen des Königreichs bis zu seiner Blütezeit als vereinte Macht und unterstreicht die tiefe Verbindung des Silla-Volkes zu seiner Landschaft sowie seine außergewöhnliche Fähigkeit, fremde Einflüsse – von China bis zum Mittelmeerraum – in eine unverkennbar koreanische Bildsprache zu verweben.
Das Herzstück von Silla: Gold und die heiligen Königsschätze Koreas: 57 v. Chr. - 935 sind zweifellos die legendären Goldkronen und -gürtel, die aus den königlichen „Berghügelgräbern“ von Gyeongju ans Licht gebracht wurden. Diese Meisterwerke der Goldschmiedekunst, geprägt durch ihre hirschgeweih- und baumförmigen Aufsätze, dienen als kraftvolle Symbole der sakralen Autorität eines Herrschers und als Brücke zwischen der irdischen und der himmlischen Sphäre. Die schiere Fülle und der makellose Zustand dieser Goldreliquien aus Silla sind weltweit beispiellos und spiegeln eine Ära wider, die als Maripgan bekannt ist – eine Zeit, in der Gold zur markanten Signatur des Königreichs wurde. Besucher können die filigranen Jade-Ornamente und schimmernden mondförmigen Anhänger bewundern, die diese Insignien schmückten und von einer Handwerkskunst zeugen, die Silla als das „Land des Goldes“ definierte.
Mit dem Übergang des Königreichs in die Ära des Vereinten Silla verlagert sich der kuratorische Fokus auf die spirituelle Transformation durch den Buddhismus. Die Ausstellung veranschaulicht eindrucksvoll, wie die kostbaren Materialien, die einst den königlichen Bestattungsriten vorbehalten waren, für sakrale Architektur und religiöse Hingabe umgewidmet wurden. Meisterwerke wie die vergoldeten Bronze-Bodhisattvas in nachdenklicher Pose und kunstvolle Sarira-Reliquiare repräsentieren den Höhepunkt der religiösen Kunst dieser Epoche. Diese Objekte rufen ein Gefühl „ansteckender Heiterkeit“ hervor und markieren den Wandel von der prunkvollen Zurschaustellung souveränen Reichtums hin zu einem introspektiveren und universelleren spirituellen Ausdruck, der den Staat und sein Volk schützte.
Die emotionale Resonanz von Silla: Gold und die heiligen Königsschätze Koreas: 57 v. Chr. - 935 liegt in der Darstellung der Silla-Kunst als lebendiges Erbe, das das kollektive Gedächtnis Südkoreas bis heute prägt. Durch die Gegenüberstellung archäologischer Schätze mit der beständigen Landschaft von Gyeongju schafft die Kuration einen tiefgreifenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Besucher sind eingeladen, das Gewicht der Geschichte nicht als statisches Archiv zu spüren, sondern als lebendige Quelle der modernen K-Kultur. Die Reise schließt mit der Erinnerung daran, dass diese antiken Ausdrucksformen von Vitalität, Regeneration und heiliger Macht das Fundament der koreanischen Identität bilden und eine zeitlose Perspektive auf die menschliche Kreativität und die Suche nach dem Göttlichen bieten.
Tauchen Sie im Musée National des Arts Asiatiques Guimet in 5.000 Jahre Geschichte ein und entdecken Sie Europas bedeutendste Sammlung von Khmer-Skulpturen, Buddhas und Samurai-Rüstungen. Dieses lichtdurchflutete Architekturjuwel in Paris beleuchtet die vielfältigen Zivilisationen Asiens durch wechselnde Ausstellungen und inspirierende Bildungsprogramme.
Das Museum ist jeden Dienstag sowie ausnahmsweise am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen.
Der Zugang zu den ständigen Sammlungen und Sonderausstellungen ist für alle am ersten Sonntag des Monats kostenlos.
Das Musée National des Arts Asiatiques Guimet befindet sich im Herzen des 16. Arrondissements am Place d'Iéna, nur einen kurzen Spaziergang von der Seine und dem Trocadéro entfernt. Diese zentrale Lage macht das Museum durch das umfangreiche öffentliche Verkehrsnetz von Paris außergewöhnlich gut erreichbar.
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