Mannequins zeigen moderne afrikanische Haute Couture und Textilien in der Ausstellung Africa Fashion.
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Africa Fashion

  • Musée du quai Branly - Jacques Chirac, Paris
31 März - 12 Juli 2026

Die Ausstellung Africa Fashion im Musée du quai Branly – Jacques Chirac in Paris bietet einen meisterhaften Überblick über die textile Revolution des Kontinents und verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitgenössischer Avantgarde-Innovation. Diese wegweisende Schau erkundet Mode als tiefgründigen Vektor für Identität und kreative Souveränität im Herzen von Paris.

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14,00 €

Die Ausstellung Africa Fashion im Musée du quai Branly - Jacques Chirac stellt eine wegweisende kuratorische Leistung dar, die einen meisterhaften Dialog zwischen den selten gezeigten historischen Archiven des Museums und dem pulsierenden Herzschlag zeitgenössischen Designs bietet. Konzipiert vom Victoria and Albert Museum in London, geht diese Schau über eine bloße Präsentation von Kleidungsstücken hinaus, um Mode als tiefgreifendes Vehikel für Identität, Freiheit und kulturellen Ausdruck zu erforschen. Indem sie einzelne afrikanische Stimmen und Perspektiven in den Mittelpunkt stellt, demontiert die Kuration langjährige westlich geprägte Narrative und präsentiert einen Kontinent, der sein textiles Erbe in eine universelle Sprache der Moderne und des Widerstands verwandelt hat.

Die historische Erzählung der Ausstellung ist in der Mitte des 20. Jahrhunderts verankert, insbesondere in der afrikanischen kulturellen Renaissance, die auf die Dekolonisierungsbewegungen der 1950er und 60er Jahre folgte. Die Besucher begegnen den Werken der Avantgarde, Pionier-Designern wie Shade Thomas-Fahm, Chris Seydou und Kofi Ansah, die traditionelle Textilien wie Adire und Kente nutzten, um ein Gefühl von souveränem Stolz und Kosmopolitismus auf die Weltbühne zu projizieren. Diese Ära verdeutlicht die Politik und Poetik des Stoffes, in der der Akt des Ankleidens zu einem strategischen politischen Statement wurde – eine Rückgewinnung von Handlungsfähigkeit, die durch die beeindruckende Studiofotografie von Sanlé Sory und Hamidou Maiga dokumentiert wird.

Im zeitgenössischen Bereich geht die Ausstellung in Afrotopia über, einen Raum, der den innovativen Kreativen gewidmet ist, die derzeit globale ästhetische Codes neu definieren. Meisterwerke wie die fuchsiapinkfarbene Couture von Imane Ayissi und die intellektuell anspruchsvollen Kollektionen von Thebe Magugu beleuchten eine Generation, die handwerkliche Traditionen mit radikaler Innovation verbindet. Diese Werke resonieren emotional durch das, was der Designer Artsi von Maison ArtC als eine „Sprache der DNA und der Erinnerungen“ beschreibt, und rufen eine kollektive Freude sowie einen tief verwurzelten Stolz auf ein pluralistisches, vernetztes Afrika hervor. Die Einbeziehung von Gender-Fluid-Designs von Nao Serati unterstreicht zudem die Rolle der Mode bei der Navigation durch moderne soziale Grenzen und die Selbstdarstellung.

Das sensorische Eintauchen in diese Reise wird durch eine evokative Szenografie von ROLL verstärkt, die eine Palette nutzt, die von den vielfältigen Landschaften des Kontinents inspiriert ist – von Wüstensand bis hin zu üppigen Wäldern. Diese multisensorische Umgebung, bereichert durch Musik, Film und digitale Installationen, verwandelt die Galerie Jardin in ein lebendiges Archiv, in dem Vergangenheit und Zukunft koexistieren. Letztlich dient Africa Fashion als kraftvolle Erinnerung daran, dass afrikanische Kreativität kein statisches Erbe ist, sondern eine lebendige Sprache in ständiger Evolution, die ihren unbestreitbaren Einfluss auf die internationale Modewelt und die globale kulturelle Vorstellungskraft behauptet.

Highlights

  • Die Ausstellung präsentiert über 180 Werke, darunter Haute Couture und Prêt-à-porter-Kleidung von ikonischen Designern wie Kofi Ansah und Shade Thomas-Fahm.
  • Selten gezeigte historische Archive aus dem Musée du quai Branly - Jacques Chirac werden zeitgenössischen Entwürfen gegenübergestellt, um einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen.
  • Der Abschnitt Threads of Identity zeigt Kleidungsstücke und Accessoires als lebendige Zeugnisse gemeinschaftlicher Identität und Selbstdarstellung.
  • Besucher können die Kollektion Mbeuk Idourrou von Imane Ayissi sehen, die traditionelle Handwerkskunst mit avantgardistischer Innovation verbindet.
  • Ein beeindruckendes visuelles Tableau von Fotografien von Künstlern wie Sanlé Sory und Studio Kameni dokumentiert die lebendige modische Revolution des Kontinents.
  • Immersive Displays zeigen herausragende Stücke wie die Kollektion Alchemy des südafrikanischen Designers Thebe Magugu.
  • Die Schau umfasst eine vielfältige Auswahl an traditionellen Textilien, Schmuck und Verzierungen, die den Reichtum des afrikanischen Erbes veranschaulichen.

Häufig gestellte Fragen zu Africa Fashion

Ja, der Zugang zur Sonderausstellung 'Africa Fashion' ist im regulären Eintrittsticket für das Musée du quai Branly - Jacques Chirac enthalten.
Besucher verbringen in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten damit, die 'Africa Fashion' Kollektion zu erkunden, wobei Sie vielleicht länger bleiben möchten, um die komplizierten Textildetails zu studieren.
Fotografieren für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch ist ohne Blitz gestattet, sofern es das Erlebnis anderer Besucher nicht beeinträchtigt.
Ja, das Musée du quai Branly - Jacques Chirac und die Ausstellungsräume von 'Africa Fashion' sind für Personen mit eingeschränkter Mobilität und Rollstuhlfahrer vollständig zugänglich.
Große Taschen, Regenschirme und sperrige Gegenstände müssen an der Garderobe abgegeben werden; in den Ausstellungsbereichen sind nur kleine Handtaschen oder Taschen im 'A4'-Format erlaubt.
Die Ausstellung ist familienfreundlich und bietet eine lebendige, visuelle Reise durch zeitgenössischen Stil, die von Besuchern jeden Alters genossen werden kann.

Musée du quai Branly - Jacques Chirac

  • Paris

Das Musée du quai Branly - Jacques Chirac lädt Sie zu einer globalen anthropologischen Reise durch immersive Ausstellungen mit Kunst und Artefakten aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika ein. Dieses für seinen ikonischen vertikalen Garten bekannte Architekturwunder präsentiert eine umfangreiche ständige Sammlung, die von der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart reicht.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

  • Das Musée du quai Branly - Jacques Chirac ist von Dienstag bis Sonntag von 10:30 bis 19:00 Uhr geöffnet.
  • An Donnerstagen bietet das Museum Abendstunden bis 22:00 Uhr an.
  • Der letzte Einlass ist bis zu eine Stunde vor Schließung des Museums gestattet.
  • Der Veranstaltungsort bleibt jeden Montag geschlossen, außer während bestimmter Schulferienzeiten.

Besondere Tage

Das Musée du quai Branly - Jacques Chirac ist am 1. Mai und am 25. Dezember ausnahmsweise geschlossen.

Am ersten Sonntag jedes Monats ist der Eintritt für alle Besucher kostenlos.

An Feiertagen wie dem 1. Januar bleibt der Veranstaltungsort in der Regel von 10:30 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Wie Sie dorthin gelangen

Das Musée du quai Branly - Jacques Chirac liegt im 7. Arrondissement am Ufer der Seine, ist leicht erreichbar und befindet sich nur wenige Schritte vom ikonischen Eiffelturm entfernt. Dieses architektonische Juwel ist gut an verschiedene öffentliche Verkehrsmittel angebunden und bietet malerische Routen durch das Herz von Paris.

  • RER: Linie C bis Pont de l'Alma oder Champ de Mars - Tour Eiffel
  • Metro: Linie 9 bis Alma-Marceau oder Iéna, oder Linie 6 bis Bir-Hakeim
  • Bus: Linien 42, 63, 72, 80 oder 92 bis zu den Haltestellen Musée du quai Branly oder Pont de l'Alma
  • Batobus: Steigen Sie an der Station Eiffelturm aus, um einen kurzen Spaziergang am Flussufer zu unternehmen
Wegbeschreibung
Lebhafte ghanaische Schildermalerei und spirituelle Kunst von Kwame Akoto in einer modernen Galerie.
Afrikanische und ozeanische Skulpturen neben modernen Kunstwerken in der Schau 1913-1923: Der Geist der Zeit.
Bunte Paradiesvögel und Neuguinea-Federkopfschmuck in der Ausstellung Plumes Du Paradis im Musée du Quai Branly.
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Satirische Fotografie von Martin Parr zu Tourismus und Konsum bei Martin Parr: Globale Warnung im Jeu de Paume.
Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt die Folgen von Konflikt und Erinnerung in Jo Ractliffe: Fehl am Platz.
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Mumien und Grabbeigaben in einer modernen, dezent beleuchteten Galerie im Musée de l’Homme.
Straßenkünstler und bunte Holi-Feiern bei Verbringen Sie den Mai mit uns: im historischen Jardin d'Acclimatation.
Menschenmenge im Jardin d’Acclimatation feiert Holi: Ein farbenfrohes Ereignis mit buntem Pulver am Pariser Himmel.
Archäologische Funde aus der Seine in der Krypta unter der Kathedrale Notre-Dame bei der Ausstellung In der Seine.
Skulpturen zu Konflikten des 20. Jahrhunderts in der Ausstellung Chana Orloff: Krieg und Frieden in Paris.
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Digitale Kunstprojektionen der Schau Renaissance: Da Vinci, Raphael, Michelangelo erhellen den immersiven Raum.
Ausgewählte Bleistift- und Pastellskizzen von Pierre-Auguste Renoir in der Ausstellung Renoir-Zeichnungen.
Antike koreanische Beauty-Accessoires und Gemälde bei K.Beauty. Koreanische Schönheit, Geschichte eines Phänomens.
Interaktiver Bereich der Ausstellung Gartenarbeit mit üppigen Pflanzen und sensorischen Wissenschaftsstationen.
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Elegante Roben des 18. Jahrhunderts und moderne Couture in der Ausstellung Mode des 18. Jahrhunderts: Ein phantasiertes Erbe.
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Besucher spazieren zwischen Skulpturen in der gläsernen Gewölbehalle des Musée d'Orsay, andere sitzen auf Bänken.
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  • Paris

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Das Musée d'Art Moderne de Paris: Ein Refugium für avantgardistische Meisterwerke im Herzen von Paris.

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