Große weiße Skulpturen von Ich liebe: von Marie Khouri in einem historischen Innenhof aus Stein.

Ich liebe: von Marie Khouri

  • Cité Internationale de la Langue Française - Schloss von Villers-Cotterêts, Villers-Cotterêts
24 Jan. - 30 Aug. 2026

Nach dem Erfolg in Paris bringt Marie Khouri ihre gewundenen, kalligrafischen Reflexionen über Verbundenheit und arabisches Erbe als "I Love" in die Cité internationale de la langue française im Schloss Villers-Cotterêts. Diese monumentalen, handgefertigten Skulpturen schlagen meisterhaft die Brücke zwischen ästhetischer Eleganz und funktionaler öffentlicher Kunst und eröffnen einen tiefgründigen Dialog über die universelle Sprache menschlicher Emotionen.

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Als Kurator empfinde ich die Installation von Marie Khouris monumentalem Werk Ich liebe: von Marie Khouri im Ehrenhof der Cité internationale de la langue française als eine tiefgreifende poetische Geste. Gelegen im historischen Château de Villers-Cotterêts, einem Ort, der untrennbar mit der Geburtsstunde der französischen Sprache verbunden ist, erkundet diese Ausstellung die fließenden Grenzen zwischen Skulptur und linguistischem Ausdruck. Khouri, eine franko-kanadische Künstlerin, deren Leben durch die kulturellen Strömungen Ägyptens, des Libanons und Frankreichs geprägt wurde, präsentiert fünf massive, handgefertigte kurvilineare Formen, die das arabische Wort für Liebe – Baheb – in eine taktile, dreidimensionale Erfahrung übersetzen. Dieser Dialog zwischen der arabischen kalligraphischen Schrift und dem Bollwerk der französischen Sprache unterstreicht das Thema der interkulturellen Harmonie und die universelle Kraft der Kommunikation.

Die in Ich liebe: von Marie Khouri angewandte skulpturale Sprache offenbart Khouris klassische Ausbildung an der l’École du Louvre sowie ihre tiefe Verehrung für die organische Moderne von Henry Moore und die architektonische Fluidität von Zaha Hadid. Jedes Element entspringt einem strengen, handwerklichen Prozess, beginnend mit Tonmodellen, die durch das akribische Schnitzen von expandiertem Polystyrol in kolossale Strukturen skaliert werden. Diese arabesken Formen sind nicht bloß statische Monumente; sie sind als funktionale skulpturale Möbel konzipiert, die das Publikum einladen, Platz zu nehmen, sich anzulehnen und über den eigenen Körper mit der Kunst in Interaktion zu treten. Indem sie die Linie zwischen hoher Kunst und funktionalem Design verwischt, beschwört Khouri den Geist der Bauhaus-Schule herauf und schafft einen Raum, in dem ästhetische Anmut auf gemeinschaftlichen Nutzen trifft.

Die historische Bedeutung dieser Ausstellung wird durch die bemerkenswerte transnationale Reise des Werks hervorgehoben, die es von der Vancouver Art Gallery über die Großen Pyramiden von Gizeh für Art d’Égypte bis hin zum Institut du Monde Arabe in Paris führte. Khouris künstlerische Praxis ist tief in ihrer persönlichen Geschichte der Entwurzelung verwurzelt – als Kind floh sie vor dem libanesischen Bürgerkrieg – und ihrer anschließenden Suche nach einem tieferen Gefühl von Heimat. Im Kontext der Cité internationale fungiert das Werk als Brücke zwischen ihrem nahöstlichen Erbe und ihrer globalen Identität. Die Präsentation von Ich liebe: von Marie Khouri im königlichen Schloss, in dem König Franz I. das Edikt von 1539 unterzeichnete, verwandelt die Installation in ein lebendiges Symbol für Vielfalt und Vermittlung und feiert die französische Sprache als inklusiven Gastgeber für globale Narrative.

Letztendlich liegt die emotionale Resonanz der Ausstellung in ihrer Fähigkeit, kollektive Freude und soziale Bindungen zu fördern. In einer Ära, die oft durch Fragmentierung definiert ist, bietet Khouris Werk eine physische Umarmung, eine „Wiege“ für die menschliche Form, die die generationenübergreifende Verbindung stärkt. Während die Besucher die Räume zwischen den Buchstaben einnehmen, nehmen sie an einem choreografierten Ritual der Ruhe und des Gesprächs teil, indem sie sprichwörtlich in den Kurven der Liebe verweilen. Diese Installation dient als kraftvolle Erinnerung daran, dass Kunst ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Entwicklung ist, indem sie einen Zufluchtsort für Reflexion und einen tiefgründigen Dialog zwischen dem individuellen Körper und dem Territorium, das er bewohnt, bietet.

Highlights

  • Bewundern Sie die monumentalen weißen Skulpturen von Marie Khouri, die arabische Kalligrafie mit zeitgenössischer Kunst verbinden.
  • Erkunden Sie die einzelnen Figuren, die durch gewundene und kalligrafische Formen den Schriftzug Ich liebe: von Marie Khouri bilden.
  • Erleben Sie die Installation im historischen Innenhof der Cité internationale de la langue française.
  • Nehmen Sie auf den Skulpturen Platz, die sowohl als künstlerische Bänke als auch als soziale Räume konzipiert sind.
  • Entdecken Sie, wie jedes Stück ein spezifisches arabisches Schriftzeichen darstellt, um eine Botschaft universeller Zuneigung zu erschaffen.
  • Erleben Sie das Zusammenspiel zwischen dem ägyptisch-libanesischen Erbe der Künstlerin und der französischen Renaissance-Architektur des Schlosses.

Häufig gestellte Fragen zu Ich liebe: von Marie Khouri

Ja, der Zugang zur Installation 'Ich liebe: von Marie Khouri' von Marie Khouri ist in Ihrem Standard-Eintrittsticket für die Cité internationale de la langue française enthalten.
Die meisten Besucher verbringen etwa 30 bis 45 Minuten damit, die monumentalen Skulpturen im Innenhof zu erkunden, Sie können jedoch gerne auch länger bleiben.
Ja, Fotografieren und Filmen für den privaten Gebrauch sind gestattet. Wir ermutigen Sie, das Zusammenspiel zwischen der arabischen Kalligrafie und der historischen Architektur festzuhalten.
Absolut. Die Ausstellung 'Ich liebe: von Marie Khouri' ist familienfreundlich, und Kinder haben oft Freude an der Größe und der taktilen Beschaffenheit der großformatigen weißen Skulpturen.
Die Skulpturen sind im Haupthof des Château de Villers-Cotterêts installiert und bieten ein künstlerisches Open-Air-Erlebnis.
Ja, der Innenhof, in dem die Skulpturen ausgestellt sind, ist für Besucher mit Rollstühlen oder Kinderwagen uneingeschränkt zugänglich.

Cité Internationale de la Langue Française - Schloss von Villers-Cotterêts

  • Villers-Cotterêts

Die im historischen Cité Internationale de la Langue Française - Schloss von Villers-Cotterêts bei Paris untergebrachte Institution bietet durch interaktive Ausstellungen und majestätische Renaissance-Architektur ein tiefes Eintauchen in die französische Kultur. Entdecken Sie 1.200 Quadratmeter Veranstaltungsflächen, üppige Gärten und kuratierte Exponate, die inmitten des ruhigen Waldes von Retz liegen.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

  • Die Cité Internationale de la Langue Française - Schloss von Villers-Cotterêts ist von Dienstag bis Sonntag zwischen 10:00 und 18:30 Uhr geöffnet.
  • Der Standort bleibt jeden Montag sowie an bestimmten Feiertagen geschlossen.
  • Der letzte Einlass in das Schloss ist bis 17:30 Uhr möglich, genau eine Stunde vor Schließung.

Besondere Tage

Der Eintritt ist für Personen unter 26 Jahren sowie für Lehrer und Menschen mit Behinderungen kostenlos.

Der Veranstaltungsort ist in der Regel montags geschlossen und hat an den übrigen Wochentagen reguläre Öffnungszeiten von 10:00 bis 18:30 Uhr.

Wie Sie dorthin gelangen

Dieses majestätische Renaissance-Schloss liegt etwa 80 Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums am Rande des historischen Waldes von Retz in der Region Picardie. Trotz der Entfernung zum Zentrum von Paris bleibt die Cité Internationale de la Langue Française - Schloss von Villers-Cotterêts über eine direkte Zugverbindung bemerkenswert gut erreichbar und bietet einen malerischen Ausflug in das Herz des französischen Spracherbes.

  • Zug: Nehmen Sie den TER (Linie SNCF Paris-Laon) vom Gare du Nord direkt bis zum Bahnhof Villers-Cotterêts; die Fahrzeit beträgt etwa 45 bis 50 Minuten.
  • Bus: Nehmen Sie vom Bahnhof Villers-Cotterêts die Linie D (Richtung La Ferté-Milon) oder die Linie A (Richtung Bucherons) des Villéo-Retzéo-Netzes bis zur Haltestelle Château.
  • Zu Fuß: Das Schloss ist vom Bahnhof Villers-Cotterêts aus über die Hauptverkehrsstraßen der Stadt in einem angenehmen 10- bis 15-minütigen Spaziergang zu erreichen.
Wegbeschreibung
Comic-Panels und andalusische Displays des 10. Jahrhunderts in der Ausstellung Die Bibliomule von Cordoba.
Eindringliche Dokumentarfotografie von Jeremy Lempin im Schloss Villers-Cotterets zur Ausstellung Die Schule des Lebens.